Es war einmal …..

Aktuelles, Erfolgsgeschichten 0 | 4. Februar 2026

So beginnen Märchen. Und meistens haben sie ein gutes Ende.

Im wahren Leben ist das manchmal anders. Dennoch gibt die nachfolgende Story gute Gründe für eine positive Entwicklung…

Die wachsende Krähenpopulation am und um die Wohnhäuser am Brahmsweg, und besonders über dem Spielplatz stellt seit vielen Jahren ein ernstes Problem für die Anwohnerinnen und Anwohner dar: Insbesondere während der Brutsaison ab 4:00 Uhr morgens ein ohrenbetäubender Lärm, herabfallender Kot, tote Krähenküken, die aus dem Nest gefallen sind und massive Verschmutzungen auf allen Flächen.

Und so bemühen sich seit langen Jahren Ortsbeiräte und Ortsvorsteher*innen um eine Lösung des Problems – stehen doch die klugen Vögel unter Naturschutz!

Irgendwann reichte es: im Laufe der Brutsaison 2023 initiierte Susanne Culbersson, Anwohnerin (seit 2024 Mitglied der SPD-Ortsbeiratsfraktion) eine Unterschriftenaktion: weit mehr als 500 Unterschriften übergab sie im Juni 2023 an den Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase.

Erst mal passierte …. Nichts.

Erst der von der Landesregierung in 2024 herausgegebene „Handlungsleitfaden“ schaffte die Grundlage für Vergrämungsmaßnahmen.

Die SPD-Fraktion im Ortsbeirat setzte sich intensiv mit dem Leitfaden auseinander: „sensible Gebiete“auszuweisen, war das Schlüsselwort.

Insbesondere die gesundheitliche Gefährdung von Kindern auf dem bestehenden Spielplatz schaffte Argumente, um ein solches Gebiet auszuweisen.

Aber es brauchte noch. Im April 2025 – also ein weiteres Jahr verging – organisierte die SPD eine Veranstaltung vor Ort: am Spielplatz Brahmsweg. Gut „beschirmt“ oder mit Hut geschützt, machten sich die Betroffenen auch lautstark Luft – kein Wunder, wer über Jahre mit dieser Belastung lebt, da können die Nerven schon mal blank liegen.

Wie weitermachen?

Verabredet wurde, dass Betroffene und Lerchenberger Bürger*innen sich zum Umweltausschuss der Stadt einfinden. Am 3. Juni 2025 war es soweit.

Eine Delegation vom Lerchenberg saß im Saal, Anwohnerinnen schilderten in bewegter Weise, was diese dauerhafte Belastung aus Lärm, Dreck und Unrat in ihnen auslöst.

Es war schon etwas Druck zu spüren, als auch von nicht direkt betroffenen Lerchenberger*innen klare Aufforderungen zum Handeln geäußert wurde.

Von Seiten des Ausschusses kam Zustimmung – offensichtlich alles richtig gemacht! Prima.

Kurz vor dem Start der nächsten Brutsaison in 2026 kam die erlösende Nachricht: es dürfen Nester entfernt werden.

Und gleich darauf war es soweit: am 20. Januar rückte ein Fahrzeug mit Hubsteiger an und entfernte zahlreiche Nester. Die Belastung sollte damit geringer werden.

Soweit so gut? Das werden wir sehen. Versprochen: WIR BLEIBEN DRAN!

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